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<title>Jean Patou: Un Amour de Patou</title>
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<description><![CDATA[Der Gründer des Modelabels Jean Patou galt als einer der mutigsten und innovativsten Modeschöpfer seiner Zeit. Seine frischen, modernen Ideen und die ausgesprochen luxuriösen Kreationen fanden großen Anklang. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges konnte er nahtlos an seine Erfolge vor dem Krieg anknüpfen und neben Schauspielerinnen und Damen der gehobenen Gesellschaft unter anderem die damals bekanntes...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Gründer des Modelabels Jean Patou galt als einer der mutigsten und innovativsten Modeschöpfer seiner Zeit. Seine frischen, modernen Ideen und die ausgesprochen luxuriösen Kreationen fanden großen Anklang. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges konnte er nahtlos an seine Erfolge vor dem Krieg anknüpfen und neben Schauspielerinnen und Damen der gehobenen Gesellschaft unter anderem die damals bekannteste Tennisspielerin Suzanne Lenglen zu seinen Kundinnen zählen. Für sie entwarf er Tenniskleidung, mit der zum ersten Mal modische Elemente Einzug hielten in die Welt des Sportes, Jean Patou gilt sogar als der Erfinder des Tennisrockes sowie der ersten gestrickten "Badekostüme" für Frauen. <br />
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Für seine Modeentwürfe waren ihm die besten Stoffe gerade gut genug, und auch bei seinen Parfümkreationen hielt er es nicht anders. Nach den Parfüms Amour Amour, Que sais-je? und Adieu

    JOY by Jean Patou
    
        
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            JOY by Jean Patou<br />
            © Nobilis Fragrances GmbH
        
    

sagesse wird 1930 der Damenduft Joy lanciert, der den Ruf trägt, das teuerste Parfüm der Welt zu sein, was nicht unbegründet sein mag, da man allein für die Herstellung von 20 ml des verschwenderischen Duftes 28 Dutzend Bulgarische Rosen und 10600 Jasminblüten benötigte. Gerade vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs der Finanzsysteme 1929 spricht die Lancierung eines überaus kostspieligen Luxusproduktes wie Joy eine deutliche Sprache: Nur das Beste ist gut genug. Unabhängig von den äußeren Umständen weicht Jean Patou nicht davon ab, für seine Kreationen allein die erlesensten Ingredienzien zu verwenden, die mit akribischer Sorgfalt so lange verarbeitet werden, bis kleine Meisterwerke entstanden sind. <br />
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Auch nach dem Tod von Jean Patou wurde diese Strategie fortgeführt, und mit den Parfümklassikern 1000 sowie Sublime brachte das Haus ohne Rücksicht auf die Kosten konsequent nur elitäre Düfte auf den Markt, die in ihrer ausgewogenen Perfektion Patous tief empfundenen Respekt vor den Frauen widerspiegeln. <br />
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Mit Un Amour de Patou von 1998, das heute nur noch kaum zu bekommen ist, ist dem Parfümeur Jean-Michel Duriez die subtilere, delikatere Version der berühmten Vorgänger gelungen. Un Amour de Patou präsentiert sich als frischer, blumiger Duft mit Kopfnoten von Farn und einem Rosenbouquet, die sich auf einem extravaganten Cocktail aus betörenden Jasminblüten und sinnlichem Ylang-Ylang ausbreiten, gekrönt von unschuldigen Maiglöckchen. Diese ungewöhnliche Mischung aus ausgesprochen weiblichen Noten, gepaart mit mädchenhaften Elementen setzt sich auch in der Basisnote fort, die sich aus sinnlich-erdigem Eichenmoos und jungfräulichen weißen Lilien zusammensetzt - der perfekte Duft für junge Frauen, die noch nicht Frau, aber auch kein Kind mehr sind. Un Amour de Patou ist jedoch auch das Parfüm für jede Frau, die sich noch einmal wie an eben jener Schwelle fühlen möchte, wenn man auf die lang ersehnte Verabredung wartet, vom ersten Kuss träumt, von der Liebe ... <br />
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    Sublime by Jean Patou
    
        
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            Sublime by Jean Patou<br />
            © Nobilis Fragrances GmbH
        
    

Der Flakon zu diesem Duft lässt dieses verlockende Zusammenspiel aus mädchenhafter Unschuld und erwachender verführerischer Weiblichkeit jedoch noch nicht erahnen und gibt sich in einem zart ros&eacute;farbenen Flakon aus gefrostetem Glas arglos, und auch das Etui, in dem das Parfüm geliefert wird, präsentiert sich sorglos in pastelligen Nuancen und verspielten Rankmustern. Allein die gerade erblühende weiße Blüte des Stoppers lässt die zweite Ebene dieses Duftes erahnen ... <br />
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Un Amour de Patou zählt zu den grazilen, romantischen Parfüms in lieblichem Rokokorosa, die ein wenig lavendelfarbene Nostalgie umweht, womit es dieses Frühjahr ein Revival erleben dürfte, da der Duft geradezu perfekt den aktuellen Trend hin zu delikaten, subtilen Farbtönen in der Mode und im Make-up begleitet. <br />
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© Isabelle Wolf (www.color-codes.de) für BelleMania.de - Die Verwendung des Artikels bedarf der Zustimmung]]></content:encoded>
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<title>Schockieren als Lebensmotto: Elsa Schiaparellis - Shocking Pink</title>
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<description><![CDATA[...versteht man schon, wenn man nur einen kurzen Blick auf die Biografie dieser außergewöhnlichen Frau wirft.<br />
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Nach dem Ende einer unglücklichen Ehe auf sich allein gestellt, nimmt sie die Zügel ihres Lebens in die Hand und verdient sich ihren Lebensunterhalt selbst, wobei ihre Karriere als Modedesignerin ganz ähnlich verläuft wie die ihrer Konkurrentin Coco Chanel. Wie Chanel erregt...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[...versteht man schon, wenn man nur einen kurzen Blick auf die Biografie dieser außergewöhnlichen Frau wirft.<br />
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Nach dem Ende einer unglücklichen Ehe auf sich allein gestellt, nimmt sie die Zügel ihres Lebens in die Hand und verdient sich ihren Lebensunterhalt selbst, wobei ihre Karriere als Modedesignerin ganz ähnlich verläuft wie die ihrer Konkurrentin Coco Chanel. Wie Chanel erregte „Schiap“ mit Entwürfen, die sie für sich selbst kreiert hatte, Aufsehen. Ein besonderer schwarzer Pullover mit angestricktem Schal begeisterte eine amerikanische Einkäuferin so sehr, dass sie sofort mehrere davon orderte - und der Startschuss für Elsa Schiaparellis Karriere als Designerin war gefallen. <br />
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Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms in den 30er Jahren zählte sie zusammen mit Christian Dior und Jacques Fath zu den einflussreichsten Modeschöpfern in Paris; zu ihren Kundinnen zählten u. a. Marlene Dietrich und Joan Crawford. <br />
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Die Farbe, die sie bei ihren Kreationen am liebsten einsetzte, ist ein knalliges Hot Pink, das damals auch „Shocking Rose“ genannt wurde. <br />
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Dieser leuchtende, provokante und immer auch bewusst dreiste Farbton ist dabei nicht zu verwechseln mit einem mystischen Magenta, das durch seinen Violettanteil eine gänzlich andere Wirkung hat als der brillante, sorglose, junge Fuchsiaton, der als „Schiaparelli Pink“ bekannt wurde. <br />
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Zwar ist es ein aufgehelltes, kühles Rot, aber dennoch schwingt auch bei einem Shocking Pink immer die kompromisslose, kraftvolle Präsenz von reinem Rot mit, was wunderbar in dem Zitat von Yves Saint Laurent zu Elsa Schiaparellis Lieblingsfarbe zum Ausdruck kommt: „She alone could habe given to a pink the nerve of a red ... a neon pink, an unreal pink!“ <br />
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Genau wie ihre Lieblingsfarbe war Elsa Schiaparelli mutig, dynamisch, und sie glänzte mit neuen, innovativen Ideen. So war sie beispielsweise die Erste, die eine Pr&ecirc;t-&agrave;-porter-Boutique in Paris eröffnete. Aber auch in ihren Entwürfen bewies sie Originalität und Einfallsreichtum, wobei sie sich nicht nur bei ihrem extravaganten Hüten von Künstlerfreunden wie Salvador Dal&igrave; oder Jean Cocteau inspirieren ließ. Auch ihre für die damalige Zeit neuartigen Wattepolster für die Schultern oder die exaltierten, vom Zirkus inspirierten Drucke auf ihren Stoffen zeugen von ihrer fantasievollen, unangepassten Kreativität. Es waren dabei jedoch stets Entwürfe, mit denen die Frau, die sie trug, nicht nur unübersehbar im Mittelpunkt stand, sondern Kleider, in denen diese glamourös, sexy, leicht exaltiert und verführerisch wirkte - stets umweht von der Aura der Femme fatale, die mit ihrer Sinnlichkeit spielt, ohne einen einzigen Gedanken an die Konsequenzen zu verschwenden ... <br />
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Das Parfüm, das ebenfalls den Namen „Shocking“ trägt, wirkt, als sei es speziell für Schiaparelli selbst entworfen worden - oder für die Frau, deren Büste der Legende nach als Vorbild für den außergewöhnlichen und zur damaligen Zeit „shocking“ Flakon diente: Sexsymbol Mae West. <br />
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Auch der Duft selbst ist absolut nichts für schüchterne, zurückhaltende Gemüter, sondern er entspricht der vibrierenden, verführerischen Ausstrahlung eines selbstbewussten Vamps, der um seine Wirkung weiß, diese aber trotzdem nicht zu offensichtlich zur Schau trägt, sondern vielmehr spielerisch und kokett damit umgeht: Ein traditioneller Duftakkord aus Rosen, Gardenien, Jasminblüten und Magnolien liegt auf einem sinnlichen Bett aus holzigen, üppigen Ambra-, Moschus und Zibetnoten. Wie von einem leuchtend pinkfarbenen Band durchzogen, blitzt bei diesem schweren, blumig-orientalischen Duft beständig die prickelnde Leidenschaft von Patchouli auf, gepaart mit der balsamischen Tiefe von Vetiveröl. - Ein Parfüm für eine spektakuläre, sinnliche, originelle und mutige Frau. <br />
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Genauso begehrt wie das Parfüm waren bereits damals schon der Flakon sowie das Etui, in dem der Duft präsentiert wurde. &Ouml;ffnete man die Box, die komplett in - was sonst - dem berühmten Shocking Pink gehalten war, räkelte sich der Flakon in Form einer nackten Büste auf einem sinnlichen Bett aus ebenfalls frechem, leuchtendem, pinkfarbenem Satin - nur „bekleidet“ mit einem schmalen Band um den Hals und einem verspielten, fantasievollen „Hut“ aus farbenfrohen Blüten. Perfekt unterstrichen wurde der Charakter dieses Duftes im Übrigen durch die Werbeplakte von Marcel V&eacute;rtes, die ein fast nacktes Mädchen zeigen, das ein Teufelchen an einem langen Seidenband in Shocking Pink spazieren führt ... <br />
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Elsa Schiaparellis Lieblingsfarbe, ihr Parfüm und auch ihre Memoiren tragen allesamt den Namen „Shocking“, was das Lebenswerk und -motto dieser außergewöhnlichen Frau genauso treffend beschreibt wie die Farbe, die ihren Namen trägt.<br />
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Sehr schöne Website (www.schiaparelli.com) Illustriert die besten Momente des Lebens dieser einzigartigen Frau: Elsa Schiaparelli&hellip; <br />
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© Isabelle Wolf (www.color-codes.de) für BelleMania.de - Die Verwendung des Artikels bedarf der Zustimmung]]></content:encoded>
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