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<title>Daniel Jouvance AQUAMONDI INDIA</title>
<link>http://www.bellemania.de/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=969&amp;name=daniel-jouvance-aquamondi-india</link>
<description><![CDATA[2009 ändert die Serie ihren Namen: aus Aquaprana wird Aquamondi India.<br />
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Auf wunderbare Weise vereinigt Aquamondi India Meeresknow-how mit ayurvedischer Philosophie: Bio-Sesamöl aus fairem Handel, das mit seinem Reichtum an natürlichen Anti-Oxidanzien nährt und intensiv regeneriert, kombiniert mit Meersalz oder marinen Spurenelementen. Die vier Aquamondi India-Produkte lassen den Zaub...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[2009 ändert die Serie ihren Namen: aus Aquaprana wird Aquamondi India.<br />
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Auf wunderbare Weise vereinigt Aquamondi India Meeresknow-how mit ayurvedischer Philosophie: Bio-Sesamöl aus fairem Handel, das mit seinem Reichtum an natürlichen Anti-Oxidanzien nährt und intensiv regeneriert, kombiniert mit Meersalz oder marinen Spurenelementen. Die vier Aquamondi India-Produkte lassen den Zauber Indiens spüren und sorgen für einen Moment voller Harmonie und Wohlbefinden.<br />
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Leepam-Peeling Balsam für den Körper<br />
Meersalz, kombiniert mit Kokumbutter, dem Samenfett des im Ayurveda häufig eingesetzten Baumes Garcinia India (auch Mangosteen genannt) bilden eine perfekte Verbindung für diese glättende Pflege. Das Peeling befreit den Körper sanft und verwandelt sich im Kontakt mit Wasser zu einer pflegenden Milch.<br />
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Preis: 24,40 €<br />
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Entspannendes Milchbad<br />
Sandelholz und Biosesamöl sorgen für Entspannung und Pflege.<br />
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Entspannendes Massageöl<br />
Dank Biosesamöl, ätherischem Sandelholzöl und marinen Spurenelementen entspannt dieses Massageöl, ganz ohne zu fetten.<br />
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Duftkerze mit ätherischem Sandelholzöl<br />
&Auml;therisches Sandelholzöl verbreitet sanften und entspannenden Duft für ca. 30 Stunden.<br />
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Preis: 24,90 €<br />
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Weitere Infos unter: Laboratorien für Meeresbiologie DANIEL JOUVANCE <br />
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Quelle: Laboratorien für Meeresbiologie DANIEL JOUVANCE]]></content:encoded>
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<title>Zu den Kraftquellen des Yoga</title>
<link>http://www.bellemania.de/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=646&amp;name=zu-den-kraftquellen-des-yoga</link>
<description><![CDATA[Fortgeschrittenes Atmen im Himalaya - ein Erlebnisbericht<br />
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Das klassische System des Hatha-Yoga benutzt an erster Stelle die uns allen gut bekannten Übungen der asanas und des pranayama. Die wiederum sind wichtige Stufen im acht-gliedrigen Weg des Raja-Yoga, dem Weg zum samadhi (Selbsterkenntnis) durch Gedankenkontrolle. <br />
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Doch wie genau der Schritt von den Übungen des ...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Fortgeschrittenes Atmen im Himalaya - ein Erlebnisbericht<br />
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Das klassische System des Hatha-Yoga benutzt an erster Stelle die uns allen gut bekannten Übungen der asanas und des pranayama. Die wiederum sind wichtige Stufen im acht-gliedrigen Weg des Raja-Yoga, dem Weg zum samadhi (Selbsterkenntnis) durch Gedankenkontrolle. <br />
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Doch wie genau der Schritt von den Übungen des Körpers und des Atems in den Bereich der inneren Kontrolle des Geistes (pratyahara) und damit zu den drei höchsten Stufen (Konzentration, Meditation, Selbstverwirklichung) des Raja-Yogas geschieht, wird überhaupt erst deutlich, wenn man tiefer in den Bereich des pranayama vordringt und die Theorie und Praxis der Energiekontrolle durch Atemkontrolle versteht. Der Weg führte mich zum wiederholten Male in den Himalaya, an die Ufer des Ganges. An diesem heiligen spirituellen Kraftort der Yogis liegt das SIVANANDA KUTIR, ein kleiner Ashram der Sivananda Yoga Zentren, eine Perle. Wir, eine Gruppe mutig Praktizierender, beginnen das sadhana, die spirituelle Praxis, mit der Umstellung der Ernährung. Das Essen wird dabei aus dem Bereich der Sinneserfahrung in den Bereich des sattva (Reinheit und Ruhe) gebracht. In den ersten zwei Tagen klagen einige Teilnehmer über Kopf- und Gelenkschmerzen. Die Schlackenstoffe und die aus den Geweben frei werdenden Gifte zirkulieren noch im Blut. Das rein vegetarische Essen ist frisch aus der Gegend und besteht hauptsächlich aus kitcherie (Reis und Linsen), welches ohne Salz und stimulierende Gewürze gekocht wird; dafür verwendet man Kurkuma (Gelbwurz) und Ghee (geklärte Butter). Wurzelgemüse stehen nicht auf dem Speiseplan, sondern leichte Blattgemüse. Täglich wird viel Obst gegessen und eine Tasse heiße Mandelmilch mit Pfeffer und Kardamon getrunken, die das ojas (spirituelle Energie) stärken soll.<br />
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Die Umgebung des Himalaya ist von großer Kraft und Schönheit. Das Rauschen des Ganges ist ein allgegenwärtiges und beruhigendes Geräusch. Seit Jahrtausenden üben hier Hatha-Yogis Energiearbeit und Meditation. Die Morgen- und Abendmeditation sowie das Singen der Mantras schaffen den integralen Rahmen und stellen die Verbindung der Hatha-Yoga-Praktizierenden zum Jnana-Yoga (Erkenntnis durch Meditation und Reflektion) und zum Bhakti-Yoga (Bescheidenheit und Hingabe) dar, die sie halten und verstärken.<br />
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Der Tag beginnt um 4.00 Uhr mit der Reinigung der Nase mittels Faden und Salzwasser sowie mit dem Quirlen der Bauorgane mit Hilfe der Bauchmuskulatur (Nauli und Agni Sara). Die Praxis des pranayama baut sich Tag für Tag langsam auf und erreicht schließlich eine Dauer von 7 - 10 Stunden pro Tag, je nachdem, in welchem Rhythmus der sadhaka (Praktizierende) übt. Die „Bibel“ der Hatha Yogis ist die Hatha Yoga Pradipika; sie bildet - in der von Swami Vishnu-devananda kommentierten Form - die Grundlage des Kurses. Hier wird höchstes Hatha Yoga-Wissen und die entsprechenden Techniken, es zu erlangen, vermittelt. Dieses „Geheimwissen“ wird nur im Zusammensein von Lehrer und Schüler direkt übertragen, da sich der Lehrer von dem Entwicklungsstand des Schülers überzeugen muss. Da die Techniken sehr kraftvoll sind und direkt auf das Energiesystem des Übenden wirken, kann falsches Praktizieren zu körperlichen und geistigen Schäden führen, die schwer wieder gut zu machen sind. Insbesondere der westliche Schulmediziner verfügt für gewöhnlich über zu geringe Kenntnisse über den Energiekörper, als dass er in einem solchen Fall eine angemessene Behandlung anbieten könnte. Aus diesem Grund wird auch hier über die Gesamtheit der Übungen und nicht über die Übungen im Detail berichtet, um die Prinzipien des Hatha Yoga im Kontext der geistigen Wirkungen aufzuzeigen. <br />
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Das ursprüngliche Hatha Yoga ist weit entfernt von der im Westen stärker werdenden Bewegung, Yoga hauptsächlich körperbezogen zu verstehen. Das Verständnis der fortgeschrittenen pranayama-Techniken hilft, unser „Alltags-Yoga“ mit der richtigen Einstellung zu praktizieren. Im fortgeschrittenen pranayama wendet man Praktiken an, die auf einer höheren Schwingungs- bzw. Energieebene ansetzten, aber noch nicht den abstrakten Bereich der Meditation als Hauptthema haben. Durch Reinigung der Nadis (Energiebahnen) zielt pranayama auf die Erweckung potentieller Energie. <br />
Die Hatha-Yoga-Übungsreihe wird dreimal täglich wiederholt und täglich erweitert. Sie beginnt mit dem Rezitieren der Guru-parampara (Übertragungslinie) der Hatha-Yoga-Meister, die in der indischen Mythologie als Ursprung Gott Siva selbst sieht. Es folgen 40 Minuten Sonnengruß (Surya Namaskar) und Asana-Praxis. Nach einer Entspannung reinigen wir die Atemwege durch Kapalabhati. Es folgt eine halbe bis volle Stunde Anuloma Viloma (Wechselatmung), je nach dem individuell gewählten Verhältnis von Rechaka (Einatmung), Kumbaka (Anhalten) und Puraka (Ausatmen) (z.B. 1 : 4 : 2; oder 4 : 16 : 8, oder 8 : 32 : 16) mit den entsprechenden Bandhas (Verschlüssen). Anuloma Viloma gilt als ideales Mittel, die Nadis von ihren Widerständen zu reinigen und bereitet den Körper auf fortgeschrittenes pranayama vor.<br />
Die Fähigkeit, lange und bequem sitzen zu können, ist von Vorteil und wird von Tag zu Tag verbessert. Die nun folgenden Übungen Surya Bheda und Ujjayi aktivieren Pingala Nadi (Energiebahn), so dass sich eine angenehme Wärme ausbreitet. Es wird tönern geatmet und die Zeit des Kumbaka erhöht.<br />
Sitali und Sitkari gelten als kleine Pranayamas; sie stimulieren Ida, den kühlenden Nadi. Brahmari gleicht die beiden Hauptenergiebahnen, Pingala Nadi und Ida Nadi, aus, die geistige Konzentration wandert zu bestimmten Tönen und Chakras (Energiezentren). Auf dieses nun gut vorbereitete Energiesystem des Astralkörpers setzten wir die sehr intensive Übung des Bhastrika, um die potentiellen Energien der pranamaya kosha (Energiekörper) zu wecken. Verschiedene Mudras und Bandhas lenken und führen die vorhandene Energie, die teilweise mit Visualisationen und Bija-Mantras kombiniert werden, zu den entsprechenden Energiezentren.<br />
Der Geist wird ruhig und zufrieden. Das Prana ist der Antrieb der Gedanken. Durch eine gute Kontrolle des Pranas dünnt der Geist aus, und wir empfinden ein inneres Glück, welches nicht durch den Geist oder die Sinne erzeugt wird, sondern welches direkt vom innersten Selbst, dem Atman, entsteht. <br />
Das Selbst wird als Sat-Chid-Ananda beschrieben, und Ananda bedeutet Glück. Der ruhige Geist, der durch Arbeit am Energiekörper entstanden ist, führt uns an die Schwelle zur wahren Innenschau auf das eigene Selbst und damit in die Meditation, in der der Praktizierende zum Seher seines eigenen Selbst wird. <br />
Die Wahrnehmungen des Pranas, die während der Übungen entstehen können, wie das Hören innerer Klänge, das Sehen von Lichtern oder das Erscheinen anderer Siddhis (Fähigkeiten) sind bedeutungslos im Vergleich zu der Zufriedenheit, die aus dem eigenen Selbst entsteht. Das Ziel der Praxis ist durch Patanjali im 1. Kapitel 2.Sutra der Raja Yoga Sutras mit „Yogas chitta-vritti-nirodhah“ (Yoga ist das Zügeln der Aktivitäten des Geistes) aufgezeigt.<br />
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Schwer zu beschreiben, zeigt sich doch die Wirkung in dem Gefühl, nichts zu vermissen und zufrieden zu sein. Mein Zimmernachbar drückte sich dazu treffend aus: „Es ist eine großartige Erfahrung, gerade durch die intensive Praxis, wie sich Körper, Geist und Seele zu einer wundervollen Zufriedenheit verschmelzen. Dieses Gefühl ist auf intellektuelle Weise nicht beschreibbar. Es war eine tiefe Erfahrung für mich, zu erkennen, dass man eigentlich nichts vermisst. Ich konnte hier ein derart großes Potential an Prana auftanken, dass ich mit der festen Gewissheit in den Alltag zurückkehre, dass mich nichts mehr erschüttern kann. Was gibt es Schöneres im Leben als Sat-Chid-Ananda (Sein - Wissen - Glück).“<br />
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Dieser zweiwöchige Kurs führt uns durch die eigene Erfahrung zurück zu der eigentlichen Ambition der Asanas und des Pranayama, durch die große Kraft der Hatha-Yoga-Techniken Prana und Geist in einen hohen energetischen, ausgeglichenen Zustand zu führen.<br />
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Literatur:<br />
Patanjali Maharishi: Raja Yoga Sutras in: Swami Vishnu-devananda: “Meditation und Mantras&rdquo;, München 1997 Swami Swatmarama: “Hatha Yoga Pradipika&rdquo;. Zu beziehen über Sivanada Yoga Vedanta Zentren (www. Sivanada.org/berlin) 

Autor: © Stefan Datt <br />
Web: www.yoga-berlin.de <br />
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<title>Yoga und Physiotherapie</title>
<link>http://www.bellemania.de/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=645&amp;name=yoga-und-physiotherapie</link>
<description><![CDATA[Yoga aus dem Blickwinkel eines Physiotherapeuten. Yoga boomt; es praktizieren heute ca. 3 - 5 Millionen Deutsche Yoga. Warum ist Yoga so gefragt? Der Wunsch nach Beseitigung von Schmerzen ist wohl der eigentliche Auslöser, den ersten Schritt auf den traditionsreichen Weg des Yoga zu setzten. Dieser individuelle persönliche Schmerz betrifft häufig den Körper, wie z.B. Kopf- oder Rückenschmerzen, er...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Yoga aus dem Blickwinkel eines Physiotherapeuten. Yoga boomt; es praktizieren heute ca. 3 - 5 Millionen Deutsche Yoga. Warum ist Yoga so gefragt? Der Wunsch nach Beseitigung von Schmerzen ist wohl der eigentliche Auslöser, den ersten Schritt auf den traditionsreichen Weg des Yoga zu setzten. Dieser individuelle persönliche Schmerz betrifft häufig den Körper, wie z.B. Kopf- oder Rückenschmerzen, er kann sich aber auch geistig ausdrücken in Form von Angstzuständen, Depressionen o.ä. oder er äußert sich als "Weltschmerz" in dem Ringen nach existenziellen philosophischen Antworten.<br />
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Yoga gibt das Versprechen, diese Schmerzen lindern und heilen zu können. Die korrekte Ausführung und Anleitung von Yoga-Übungen sollte von einem erfahrenen Lehrer gelernt werden.Bleiben wir bei einem Aspekt rein physischen Schmerzes. Wir können nicht leugnen: vor nicht allzu langer Zeit bewegten sich unsere Vorfahren auf allen Vieren. Die Aufrichtung des Menschen in die Vertikale brachte ihm eine Fülle von Vor- und Nachteilen.<br />
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Betrachten wir hier drei Nachteile des aufrechten Ganges: 1.) Die Wirbelsäule erfährt Belastungen, die z.B. durch langes Sitzen, Übergewicht usw. zu intolerablen Schmerzen führen können; 2.) der Kreislauf steht vor der Schwierigkeit, gegen die Schwerkraft arbeiten zu müssen; 3.) die Organe hängen in ihren Bändern und werden nach unten hin zusammen gedrückt. Durch die Umkehrstellungen des Yoga (Kopf- bzw. Schulterstand) können diese Nachteile positiv ausgeglichen werden. Andere Yogaübungen fassen natürlich andere Ziele ins Auge.<br />
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zu 1.) Obwohl die Yoga-Stellungen, Asanas, nur einen Aspekt des Yoga darstellen, arbeiten sie in effektiver zielgerichteter Weise an der Wiederherstellung der inneren Statik, was die physiotherapeutischen Erkenntnisse und Forschungen der letzten Zeit bestätigen. Das Promotorium, der Übergang vom Kreuzbein zur Lendenwirbelsäule, unterliegt im aufrechten Stand maximalem Druck und stellt den Schlüsselpunkt der Wirbelsäule dar. Die hier liegende Bandscheibe ist besonders verletzlich. Die Umkehrstellungen lösen nun fast vollständig den Druck vom Promotorium und führen die Lendenwirbel in deren korrekte Lage zurück. Rückenschmerzen bessern sich oft schon in wenigen Augenblicken.<br />
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zu 2.) Wollen wir das gesamte Kreislaufsystem kräftigen, wenden wir uns seinem Ursprung zu, dem Herz. Das Gesetz nach Starling besagt, dass ein Muskel nur nach einer optimalen Vordehnung auch optimal arbeiten kann. Durch die Umkehrstellungen öffnen sich die Venenklappen in den Beinvenen. Der Kugelmuskel Herz wird durch das ihm frei zufließende venöse Blut wie ein Ballon aufgedehnt und kontrahiert daraufhin mit maximaler Kraft. Das Herz wird effektiv auf Ausdauer und Kraft trainiert. Dieses Prinzip aus Vordehnung und Anspannung bildet ein bestmögliches Herzmuskeltraining.<br />
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zu 3.) Die Physiotherapie und insbesondere die Osteopathie spricht davon, dass Organfehlstellungen (Dispositionen) Blockaden auslösen können, die sich über den Reflexbogen "Wirbel und zugehöriges Organ" manifestieren. Diese Blockaden wiederum verhindern einen korrekten aufrechten Gang, ein Teufelskreis.<br />
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Die Umkehrstellungen wirken nun den alters- oder krankheitsbedingten Organsenkungen entgegen und regulieren alle drei Rhythmen der Organbewegungen: die Eigenbewegung des Organs, die Bewegung verursacht durch die Atmung und den cranio-sacralen Rhythmus (Bewegung der Flüssigkeit, die das Gehirn und Rückenmark umgibt).<br />
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Uddiyana Bandha (Massage der Bauchorgane durch Kontraktion der Bauchmuskeln) hat eine vergleichbare positive Wirkung auf die Rhythmen der Organe.<br />
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Der Körper erhält die Chance, sich physiologisch neu und gesund zu strukturieren. Umkehrhaltungen erscheinen aus therapeutischer Sicht als sehr geeignet, oben genannte Beschwerden zu lindern und ihnen prophylaktisch entgegen zu wirken. Es gelten natürlich die Kontraindikationen, wie Bluthochdruck, Augenkrankheiten, Adipositas (Übergewicht), Halswirbelsäulen-Beschwerden zu berücksichtigen. Deshalb ist die Anleitung und Beratung durch einen kompetenten Yogalehrer und im Zweifelsfall auch die Beratung durch einen Physiotherapeuten oder einen guten Arzt wichtig.<br />
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Autor: © Stefan Datt <br />
Web: www.yoga-berlin.de ]]></content:encoded>
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